Sind Impfschäden in irgend einer Versicherung abgedeckt? Diese Frage stellen sich aktuell sehr viele Menschen. Die Corona-Impfung ist, wenn auch nicht im gewünschten Tempo, angelaufen und viele sind verunsichert. Die vor allem bei Frauen vorkommenden Hirnvenen-Thrombosen die zumindest in einem zeitlichen Zusammenhang die der Impfung des Wirkstoffs AstraZeneca stehen, tragen nicht unbedingt zur Vertrauensbildung bei. Aber wie sieht es mit dem Versicherungsschutz bei Impfschäden aus? Kann man sich gegen Impfschäden überhaupt versichern und wenn ja, wie machst du das optimal. Und auch die Frage wie sinnvoll bzw. wichtig ist es hier seitens der Versicherungen Ihre Tarife anzupassen, möchte ich auf den Grund gehen. Abschließend gebe ich dir Handlungsempfehlungen für dich und deine Versicherungen, so, wie du es gewohnt bist.

 

Welche Versicherungen sind betroffen

Wenn es um Versicherungsleistungen als Folge eines Impfschaden geht, sind alle Versicherungen betroffen die in irgendeiner Art deinen Körper versichern. Ist eigentlich logisch, denn was hat eine private Haftpflichtversicherung oder Hausratversicherung mit Impfschäden zu tun. Stimmt, herzlich wenig. In diesem Beitrag möchte ich die wichtigsten Versicherungen die sogenannte biometrische Risiken absichern aufgreifen.

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Risikolebensversicherung
  • Arbeitskraftabsicherung
  • Unfallversicherung

Impfschaden, eine Definition

Bevor wir die einzelnen Versicherungen und deren Eintreten bei Impfschäden näher beleuchten müssen wir den Begriff Impfschaden erst mal klar definieren. Grundsätzlich musst du zwischen drei Dingen unterscheiden:

Impfreaktionen

…zeigen dir, dass dein Körper reagiert. Die bekanntesten Impfreaktionen sich Rötungen oder Schwellungen an der Impfstelle. Diese sind harmlos und nach wenigen Tagen wieder verschwunden. Weitere Impfreaktionen können Durchfall, Übelkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen  sein. Aber auch diese in ein bis zwei Tagen wieder verschwunden.

Impfkomplikationen

…Schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen sind sehr selten. Nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich meldepflichtig. Die Meldung erfolgt vom Arzt an das Gesundheitsamt. Die Gesundheitsämter sind nach § 11 Abs. 4 IfSG verpflichtet, die gemeldeten Verdachtsfälle der zuständigen Landesbehörde und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzes in pseudonymisierter Form (personenbezogene Angaben sind unkenntlich zu machen) zu melden. Die Meldepflicht nach IfSG gilt in jedem Fall. Aber diese Erkrankungen bzw. Komplikationen verschwinden wieder und hinterlassen keine bleibenden Schäden.

Impfschäden

…unter einem Impfschaden versteht man „die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung. Sprich wenn du einen dauerhaften körperlichen Schaden davonträgst. Unabhängig davon, ob dieser Schaden zeitnah oder erst Jahre später auftritt. Und da kommen wir schon zu einem großen Problem. Impfschäden sind sehr, sehr selten und oft schwer mit der Impfung in Verbindung zu bringen. Warum? Nun, um sie in Verbindung mit der Impfung zu bringen, braucht es Statistiken. Statistiken, die belegen, dass ein vermehrtes Auftreten der Erkrankung bei Menschen zu beobachten ist, die mit einem gewissen Impfstoff behandelt wurden. Wir sprechen hier von Statistiken die über 4,5 oder 10 Jahre hinweg, solche Daten auswerten. Eine weltweite Massenimpfung in so kurzer Zeit gab es noch nie.

Krankenversicherung

Schauen wir uns die einzelnen Versicherungen an und überprüfen, ob hier Versorgungslücken durch Impfschäden entstehen.

Die Leistungen deiner Krankenversicherung sind im Sozialgesetzbuch geregelt und deshalb auch zu rund 95% bei allen Krankenkassen identisch. Anders ist das bei der privaten Krankenversicherung, aber darauf gehe ich weiter unter ein.

Der Krankenversicherung ist es „egal“ woher deine Erkrankung kommt. Ihre Aufgabe ist es zusammen mit Ärzten und Krankenhäusern dich zu behandeln und soweit möglich für deine Genesung zu sorgen. Impfschaden hin oder her, es juckt die Krankenkassen in Bezug auf deinen Versicherungsschutz nicht im Geringsten.

Natürlich wird sie bei einen Impfschadenverdacht nicht die Augen verschließen. Sie wird, nein sie muss solchen Verdachtsfällen nachgehen und auch Ärzte sind verpflichtet Verdachtsfällen zu melden. Das hat aber mit deinem Versicherungsschutz nichts zu tun.

 

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Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung ist ein Zweig der Krankenversicherung und wurde am 1. Januar 1995 zwecks steigender Kosten als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt.

Auch der Pflegeversicherung ist es egal, warum du pflegebedürftig bist. Sie hat die Aufgabe pflegebedürftige Personen je nach Pflegestufe entsprechend zu versorgen und die entstehenden Kosten zu tragen. Sie leistet im Rahmen ihrer Verordnung vollumfänglich auch bei Pflegebedürftigkeit.

 

 

Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung leistet bei Tod der versicherten Person. Hier gibt es bis auf wenige Ausnahmen keine Einschränkungen. Und diese Einschränkungen sind schnell aufgezählt:

  • Selbsttötung innerhalb der ersten Jahre (kleine Unterschiede bei den Gesellschaften; ca. 3 Jahre)
  • aktive Beteiligung an kriegerischen Handlungen (verminderte Leistung)

Es gibt da aber einen Paragraphen / ein Klausel die bezieht sich auf den Einsatz bzw. das Freisetzen von ABC Waffen/-Stoffen?

Wenn wir jetzt also den Verschwörungstheoretikern Glauben schenken und das Coronavirus wurde in Wuhan gezüchtet und wurde von China bewusst eingesetzt um die Weltherrschaft zu erlangen, dann könnte die Versicherung die Leistung verweigern bzw. auf den Rückkaufswert reduzieren.

Ich denke wir sind uns einig, dass das schon sehr abstrakt ist und ohne einen 100%igen Beweis, wird die Versicherung leisten müssen und es auch tun.

 

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Berufsunfähigkeitsversicherung

Nach Angaben des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) leistet eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch dann, wenn infolge einer Corona-Erkrankung eine Berufsunfähigkeit auftritt.  Voraussetzung ist allerdings wie bei jeder anderen Ursache, dass du zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig sein muss, damit die im Vertrag vereinbarte Rente auch ausbezahlt wird. Wichtige Voraussetzung ist allerdings auch, dass die BU-Versicherung bereits vor der Ansteckung mit dem Sars-Cov-2-Virus bestanden hat. Wer Covid-19 ohne Folgen überstanden hat und nun wieder gesund ist, kann weiterhin eine Police zur BU erhalten. Aktuell  Erkrankte können nicht direkt versichert werden, das heißt, deren Antrag wird zurückgestellt.

Unfallversicherung

In der private Unfallversicherung findest du eine spezielle Impfschadenklausel. Und jetzt wird es etwas tricky.

 

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Grundsätzlich wirst du in einem guten Tarifwerk lesen können, das Impfschäden mitversichert sind. Soweit so gut. Du findest dort weiterhin entweder eine „offene Impfschadenliste“ oder eine „geschlossene Impfschadenliste“.

In der geschlossenen Impfschadenliste ist explizit jede Impfschadenerkrankung aufgelistet. Was nicht darinsteht, ist auch nicht versichert. Anders sieht es bei der offenen Impfschadenliste aus. Hier muss es sich lediglich um einen Impfschaden handeln, damit Versicherungsschutz besteht.

UND HIER BEGINNT DAS PROBLEM: Impfschäden sind sehr schwer nachzuweisen. Eine Korrelation genügt nicht, es braucht die Kausalität. Je später der Impfschaden nach der Impfung auftritt, umso schwerer wird sich eine Kausalität nachweisen lassen.

Ich versuche es mal mit meinen Worten zu sagen:

Theoretisch ist hier ein Versicherungsschutz denkbar, praktisch aber eher sehr selten.

Wenn du jetzt also keine Unfallversicherung besitzt, dann schließe sie nicht ab, weil sie eine offenen Impfschadenliste beinhaltet. Sondern schließe sie ab, eil du dich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls schützen möchtest. Du findest hier auf meiner BLOG Seite einige Artikel was bei einer Unfallversicherung wichtig ist und worauf du achten solltest.

Alles Gute – Thomas